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Silverlon - Fragen und Antworten

Wann sollten SilverlonProdukte eingesetzt werden?

Keime sind allgegenwärtig. Doch wird das Gleichgewicht zwischen den Keimen in der Wunde und dem Immunsystem des Patienten gestört, kann es zu einer Infektion kommen. Diese erfordert Ihre Intervention – Silveron Wundauflagen können dazu einen Beitrag im Rahmen Ihrer Therapie leisten. Lediglich bei Risikopatienten (Diabetikern, immungeschädigte Patienten, …) empfehlen wir im Interesse der Patienten und der Wirtschaftlichkeit den prophylaktischen Einsatz von Silverlon Wundauflagen.

Ist Silber nicht ein gefährliches Schwermetall?

Ja, Silber ist ein Schwermetall. Die Silverlon® Technologie setzt jedoch nur lokal Silberionen frei, um in der Wunde Keime zu töten. Die Gewebeverträglichkeit wurde umfangreich getestet und die Eig­nung für den vorgesehenen Verwendungszweck nachgewiesen. In über zehn Jahren Einsatz der Technologie ist es bislang zu keinem Vorkommnis gekommen.

Wie wirken Silberionen auf Bakterien?

Silberionen greifen verschiedene, für das Überleben der Keime wichtige Prozesse an. Dazu gehören die Schädigung der Zellwand, die Unterbrechung der Energieversorgung (Zellatmung), die Störung der DNA- und Proteinherstellung und damit die Unterbindung der Zellteilung.

Müssen Silverlon Produkte vor der Anwendung befeuchtet werden?

Ja, die Flüssigkeit ist zur Freisetzung der Silberionen erforderlich. Daher die Silverlon® Produkte vor der Anwendung gründlich mit sterilem Wasser, destilliertem Wasser oder isotonischer Koch­salz­lösung anfeuchten.

Können Silverlon Produkte mit anderen Produkten kombiniert werden?

Die Silverlon Produkte sollten als primäre Wundkontaktschicht eingesetzt werden. Herköm­m­liche Baumwoll-oder Vlieskompressen, Folien-oder Filmverbände, Schaumverbände, hochab­sorbieren­de Wundauflagen, Alginate, Hydrogele und Hydrofaser-Verbände können über den Produkten ver­wendet werden.

Was macht Silverlon so besonders?

Durch ein besonderes aufwändiges Verfahren werden feinste Nylonfasern durchgängig und dauer­haft mit einer dünnen Schicht aus metallischem Silber überzogen. Dies erzeugt eine sehr große Oberfläche, die zur ausdauernden Freisetzung von Silberionen aus dem Metall erfor­derlich ist. Die Freisetzung beginnt schnell und dauert über den vorgesehenen Tragezeitraum an, so­lange ausreichend Feuchte vorhanden ist. Viele andere Produkte setzen keine Silberionen, nur kurz oder nur wenige Silberionen frei oder geben das unwirksame metallische Silber in die Wunde ab – womöglich sogar in Form von Nanopartikeln, welche sich potentiell im Körper verbreiten können.